Der Strandzugang bezeichnet die Wege – Straßen, Pfade, Treppen oder Promenaden –, über die Besucher das Ufer erreichen, sowie das gesetzliche Recht, das Meer unabhängig von der angrenzenden Eigentümerschaft zu erreichen und zu nutzen. An der montenegrinischen Küste reichen die Zugangspunkte von mehrspurigen Parkplätzen mit gepflasterten Treppen an großen Touristenstränden bis hin zu unmarkierten Ziegen pfaden an Kliffwänden zu abgelegenen Buchten. Das montenegrinische Küstengebiet ist durch steiles Gelände geprägt: Viele Buchten sind nur über felsige Pfade mit robustem Schuhwerk oder per gecharterten Boot erreichbar. Dies schafft eine natürliche Hierarchie der Strände: leicht zugängliche ziehen Massentourismus und dichte Konzessionen an, während nur per Pfad oder Boot erreichbare Buchten weitgehend wild bleiben. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität erfordert die Blaue-Flagge-Zertifizierung zugänglichen Strandzugang, doch die meisten kleineren montenegrinischen Strände erfüllen diesen Standard nicht. Das Parken in der Nähe von Stränden ist in der Gemeinde Budva im Sommer ein dauerhaftes Problem; kommunale Parkplätze sind in der Hauptsaison bis 09:00 Uhr belegt – Wassertaxis und E-Bikes werden zunehmend als Alternativen beworben.
Verwandte Begriffe: Blauer-Flagge-Strand, Lido, Promenade (Šetalište), Strandkonzession, Freier vs. kostenpflichtiger Strandabschnitt